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Vom Auszubildenden zum Permanent Resident

Mit der Wahl der richtigen Berufsausbildung können Sie Ihre Chancen auf ein permanentes australisches Visum deutlich erhöhen.

Visapath zeigt Ihnen, worauf Sie ganz besonders achten müssen.

Mit der richtigen Berufsausbildung zur dauerhaften Aufenthaltserlaubnis

Viele träumen vom Leben und Arbeiten in Australien oder wollen nach einem kurzen Aufenthalt dort gar nicht mehr weg. Die einzige Option, die man hat um als Ausländer dauerhaft in Australien bleiben zu können, ist ein dauerhaftes Visum, die sogenannte Permanent Residency. Hat man das Glück die große Liebe in Australien gefunden zu haben und lange genug mit einem australischen Staatsbürger oder Permanent Resident zusammen zu sein, führt der Weg zur Permanent Residency meist über ein Partnervisum. Ist das allerdings nicht der Fall, bleibt lediglich die Möglichkeit eines Arbeits-oder Fachkräftevisums. Doch nicht jeder ist in der glücklichen Position, die Anforderungen für ein australisches Visum aus dem Stand erfüllen zu können. Hat man beispielsweise keinen Beruf, der auf der australischen Bedarfsliste, der Skilled Occupations List steht, kommt man für ein Arbeitsvisum ganz einfach nicht in Frage. Hat man zwar einen grundsätzlich gesuchten Beruf erlernt, kann aber nicht genug relevante Berufserfahrung vorweisen, stehen die Chancen ebenso schlecht und der Traum vom Leben in Australien ist zerplatzt – denkt man zumindest auf den ersten Blick. Schreckt man allerdings nicht davor zurück etwas Neues zu lernen, kann eine Berufsausbildung in Australien mithilfe eines Studentenvisums unter Umständen die Lösung sein. 

Wie funktioniert das genau?

Das australische Ausbildungssystem bietet sehr gute Bedingungen für Lernwillige aus aller Welt. Denn durch den gravierenden Fachkräftemangel verlässt sich die australische Regierung nicht allein darauf, bereits fertig ausgebildete Facharbeiter anzuziehen. Man setzt zusätzlich darauf, Berufsausbildungsprogramme in Australien internationalen Interessenten leicht zugänglich zu machen und bietet Ihnen im Anschluss einen Weg zur dauerhaften Aufenthaltserlaubnis nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung. Nicht nur langwierige Universitätsstudiengänge kommen hierfür in Frage, sondern gerade Handwerksberufe bieten hier die besten Voraussetzungen. Bereits eine nur zweijährige Berufsausbildung in einem auf der Bedarfsliste geführten Beruf bietet Zugang zu einem sogenannten Absolventenvisum. Mittels dieses Visums wird es dem Berufseinsteiger ermöglicht, ein Jahr praktische Erfahrung zu sammeln und bereits nach dieser kurzen Zeit im Beruf eine offizielle Berufsanerkennung zu erhalten, welche Voraussetzung für die meisten Fachkräftevisa ist. Nach nur drei Jahren kann man so unter Umständen die ersehnte dauerhafte Aufenthaltserlaubnis erhalten.

Allerdings sollte das Erlangen der Permanent Residency nicht der einzige Beweggrund für den Beginn einer Berufsausbildung in Australien sein. Dieser Weg kommt nicht als Pauschallösung für jeden in Frage, der nach Australien auswandern und irgendwie an eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis kommen will. Hat man kein grundsätzliches Interesse an den entsprechenden (vor allem handwerklich geprägten) Kursen, sollte man diese Option nicht in Erwägung ziehen. Denn der erfolgreiche Abschluss einer jeden Stufe ist Voraussetzung, um am Ende schließlich zur Permanent Residency zu gelangen.

In drei Stufen zur dauerhaften Aufenthaltserlaubnis:

Stufe 1: Berufsausbildung

Absolvieren einer 2-jährigen Berufsausbildung in Australien (Student Visum 500)
.

Stufe 2: Job Ready Program

Teilnahme am Job Ready Program (Graduate Visum 485), einem einjährigen arbeitsplatzbasierten Berufsanerkennungsverfahren

Stufe 3: Permanent Residency

Beantragung eines entsprechenden Abeitsvisums mit Permanent Residency
.

Anders als beispielsweise in Deutschland ist eine Berufsausbildung nicht umsonst, sondern ist mit Studiengebühren verbunden. Deshalb verwerfen viele diese Option sofort ohne sich näher damit zu beschäftigen. Allerdings relativieren sich diese Kosten, wirft man einen Blick auf das große Ganze:

  • Viele Berufsausbildungsprogramme beinhalten ein sogenanntes Vocational Placement, also praktische Arbeit in einem Ausbildungsbetrieb. Je nach Branche und Betrieb wird dieses Vocational Placement auch bezahlt und kann somit ein zusätzliches Einkommen liefern.
  • Ein Vollzeitstudium in Australien beginnt bei 20 Stunden pro Woche (Vocational Placement inbegriffen). Somit bleibt Freiraum nebenbei zu arbeiten um Ausbildung und Lebensunterhalt zu finanzieren. 40 Stunden innerhalb von 2 Wochen sind gemäß den Auflagen eines Studentenvisums erlaubt. Egal ob man sich für einen Gelegenheitsjob entscheidet oder in der Branche, in der man die Ausbildung absolviert; hier erhält man mindestens Mindestlohnniveau.
  • Bereits nach nur zwei Jahren ist man mit der Ausbildung fertig und kann so deutlich früher im erlernten Beruf arbeiten. Gerade in Handwerksberufen ist das Lohnniveau überdurchschnittlich hoch. Mehr Informationen dazu gibt es auf unserer Infoseite zu den Ausbildungsberufen.

Die Kosten der Berufsausbildung amortisieren sich durch diese Aspekte somit recht zügig.

Stufe 1: Die Wahl des richtigen Ausbildungsprogramms

Wer eine australische Permanent Residency über ein Fachkräftevisum im Anschluss an eine Ausbildung anstrebt, muss seine Kurse vor allem mit Blick auf die langfristigen Berufsbedarfslisten wählen. Denn nur ein solcher Beruf ermöglicht schließlich die Beantragung einer dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung. Hier sind derzeit vor allem handwerkliche Berufe geeignet, da diese seit Jahren unverändert weit oben auf den australischen Bedarfslisten stehen.
Eine Berufsausbildung in Australien besteht sowohl aus theoretischem, als auch praktischem Unterricht. Hinzu kommt bei den meisten Kursen ein sogenanntes Vocational Placement, also Phasen, in denen man in einem Ausbildungsbetrieb praktische Erfahrung sammelt. Dieses Vocational Placement erfolgt in der üblichen Studienzeit und wird ganz normal bezahlt. Das richtige Visum hierfür ist das australische Studentenvisum.

Die folgende Auflistung der derzeit geeigneten Ausbildungsberufe ist keineswegs abschließend. Gerne beraten wir Sie, welche Ausbildungsmöglichkeiten Ihnen darüber hinaus offenstehen.

Folgende Kurse sind derzeit geeignet:

Automotive Body Repair

Automotive Electrician

Boat Builder

Bricklayer

Carpenter

Chef

Civil Engineering Draftsperson

Electrical Engineering Technician

Electro Instrumentation Technician

Engineering Fabricator

Joiner

Mechanic

Painter and Decorater

Plasterer

Plumber

Wall and Floor Tiler

Mehr Informationen zu Ausbildungsinhalten, Berufsaussichten und Verienstmöglichkeiten finden Sie hier:

Vorsicht bei der Wahl der Anbieter

All diese Kurse werden von verschiedenen Ausbildungseinrichtungen an zahlreichen Standorten in Australien angeboten. In Hinblick auf die spätere Antragstellung auf ein australisches Fachkräftevisum ist es allerdings nicht allein mit der Wahl des richtigen Kurses getan. Hier ist die Wahl des Ausbildungsanbieters ganz entscheidend. Denn nicht alle Angebote ermöglichen den Zugang zum Job Ready Program, ohne das später eine lückenlos anschließende Berufsanerkennung nicht möglich ist. Nur Anbieter und Kurse bzw. Kurskombinationen, die ausdrücklich von Trade Recognition Australia (TRA), der Institution, die dieses Berufsanerkennungsverfahren durchführt, zugelassen sind, sind hier geeignet.

Zudem sollte man bedenken, dass nicht alle Ausbildungsanbieter auch ein Vocational Placement garantieren, sondern bei vielen Angeboten die Organisation eines geeigneten Platzes den Teilnehmern selbst überlassen bleibt. Gerade als internationaler Student sollte man deshalb darauf achten einen Anbieter zu wählen, der einen Platz in einem geeigneten Betrieb garantiert und organisiert. Denn ohne anerkanntes Vocational Placement ist der weitere Weg über das Job Ready Programm zum australischen Arbeitsvisum nicht möglich. 

Wir arbeiten hier nur mit spezialisierten und erfahrenen Ausbildungsberatern zusammen, um Sie bei der Auswahl des passenden Kurses zu unterstützen und begleiten Sie durch den ganzen Prozess.

Stufe 2: Das Job Ready Program

Hat man schließlich erfolgreich die mindestens zweijährige Ausbildung absolviert, ist der nächste Schritt in Richtung Permanent Residency die Teilnahme am Job Ready Program von Trade Recognition Australia (TRA), der australischen Einrichtung, die für die Anerkennung der meisten Handwerksberufe zuständig ist. Dabei handelt es sich um ein vierstufiges arbeitsplatzbasiertes Programm speziell für internationale Studenten. Es gibt Teilnehmern die Möglichkeit, ihre in der Ausbildung erlernten Fähigkeiten im Berufsleben zu demonstrieren und so schließlich ein positives Skill Assessment für die Beantragung eines australischen Arbeitsvisums zu erhalten.

Dieses Job Ready Program besteht aus vier Phasen:

Um am Job Ready Program teilnehmen zu dürfen, ist eingangs eine Vorprüfung zu absolvieren. Für die Zulassung sind sowohl der Nachweis der erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung erforderlich, sowie ausreichender Englischkenntnisse (mindestens IELTS 6). Zudem werden Bestätigungen über die ausbildungsbegleitende Praxiserfahrung (Vocational Placement) oder sonstige studienbegleitende Arbeitserfahrung verlangt. Darüber hinaus kann bei manchen Berufen eine kurze praktische Prüfung hinzukommen.
Sind die formalen Anforderungen erfüllt, kann man das Temporary Graduate Visum 485 beantragen und schließlich das Job Ready Program beginnen.

Als Inhaber eines Temporary Graduate Visums 485 kann man nun im vorher erlernten Beruf arbeiten. Das bedeutet konkret, man beginnt einen bezahlten Vollzeitjob, der von TRA genehmigt wurde und arbeitet in diesem die für das Skill Assessment erforderlichen 12 Monate (in Summe mindestens 1.725 Stunden).

Nachdem man die Hälfte dieser 12 Monate in seinem Beruf gearbeitet hat, wird der Arbeitsplatz von TRA beim sogenannten Workplace Assessment inspiziert und überprüft. Hierfür besucht ein Prüfer den Betrieb, nimmt den Arbeitsplatz in Augenschein und prüft, ob die ausgeführten Arbeiten auch tatsächlich dem Anforderungslevel entsprechen.

Wurden die vorgeschriebenen 1.725 Stunden bezahlter Arbeit über einen Mindestzeitraum von 12 Monaten geleistet, erfolgt der letzte Teil des Programms. Hier sind lediglich formale Nachweise, wie zum Beispiel Gehaltsabrechnungen oder Steuerunterlagen vorzulegen, die belegen, dass man in dieser Zeit durchgehend im angegebenen Beruf gearbeitet hat. Nach Prüfung dieser Unterlagen ist das Berufsanerkennungsverfahren abgeschlossen und somit der Grundstein für ein späteres Fachkräftevisum gelegt.

Stufe 3: Die Permanent Residency

Hat man die Ausbildung und die Berufsanerkennung hinter sich, rückt der Traum der dauerhaften Aufenthaltserlaubnis in greifbare Nähe. Die letzte Hürde ist nun ein australisches Arbeitsvisum. Gerade in Hinblick auf die punktebasierten Visa der General Skilled Migration ist der Weg über eine australische Berufsausbildung nicht uninteressant. Denn durch diesen Weg ist es möglich, deutlich mehr Punkte im vorgeschriebenen Punktetest zu erzielen.

Vorteile einer Berufsausbildung in Australien in Hinblick auf den Punktetest:

  • zusätzliche Punkte für einen australischen Bildungsabschluss
  • zusätzliche Punkte für ein mindestens 16 Monate dauerndes Studium bzw. Ausbildung in Australien
  • zusätzliche Punkte für in Australien erworbene Berufserfahrung
  • zusätzliche Punkte für Studium im ländlichen Australien (falls relevant)
  • mehr Punkte durch möglicherweise besseres Abschneiden im Englischtest durch das vorangegangene Studium bzw. die Ausbildung

Allerdings sind die punktebasierten Visa nicht der einzige Weg zur dauerhaften Aufenthaltserlaubnis. Auch durch die verschiedenen Arbeitgeber gesponserten Visa kann eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis erlangt werden.

Eine australische Berufsausbildung kann somit die Chancen auf eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis erheblich erhöhen.

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Ein zweites Working Holiday Visum beantragen​

Grundsätzlich kann ein australisches Working Holiday Visum nur einmal im Leben beantragt werden und ist für max. 12 Monate gültig. Allerdings gibt es seit 2005 die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen ein zweites Working Holiday Visum zu erhalten und die Aufenthaltsdauer um ein weiteres Jahr zu verlängern oder zu einem späteren Zeitpunkt nochmals einzureisen (vorausgesetzt man hat die Altersgrenze noch nicht überschritten). Möglich ist dies dann, wenn man als Work & Traveller für mindestens 3 Monate im ländlichen Australien gearbeitet hat und dort bestimmte Arbeiten in der Landwirtschaft, Fischerei, im Bergbau oder auf dem Bau ausgeführt hat. Die insgesamt geleistete Arbeitszeit muss mindestens 88 Tagen entsprechen und dies mittels geeigneter Dokumente, wie z.B. Gehaltsabrechnungen oder Steuerunterlagen nachgewiesen werden.

Welche Tätigkeiten können berücksichtigt werden?

Unter zugelassene Arbeiten im Sinne dieses Visums fallen alle bezahlten Arbeiten aus der folgenden Auflistung.

Landwirtschaftliche Arbeiten

  • Ernte- und/oder Verpackungsarbeiten von Obst und Gemüse
  • Schneide- und Pflegearbeiten von Gehölzen und Weinreben (nur im gewerblichen Gartenbau, keine generellen Gartenarbeiten!)
  • Generelle Instandhaltungsarbeiten im landwirtschaftlichen Pflanzenbau
  • Anbau und Zucht von Pflanzen und Pilzen sowie den daraus gewonnenen Erzeugnissen
  • Direkte Verarbeitung von Pflanzenprodukten
  • Tierhaltung und Tierzucht zum Zweck des Verkaufs (nur im Bereich der landwirtschaftlichen oder gewerblichen Erzeugung, nicht im Bereich des Tourismus oder der privaten Tierhaltung!)
  • Verarbeitung von tierischen Erzeugnissen in der ersten Verarbeitungsstufe (inkl. Scherarbeiten, Metzgerei, Verpackung, Gerberei)
  • Verarbeitung von Milchprodukten

Fischerei und Perlenzucht

  • Arbeiten, die in direktem Zusammenhang mit der Entnahme oder dem Fang von Fischen oder anderen Meerestieren stehen
  • Arbeiten, die in direktem Zusammenhang mit der Entnahme oder dem Fang von Zuchtperlen oder Perlmutt stehen

Forst- und Baumfällarbeiten

  • Pflanz- oder Pflegearbeiten in Plantagen oder Forsten, die zum Fällen bestimmt sind
  • Baumfällarbeiten in Plantagen oder Forsten
  • Transport von Bäumen oder Baumbestandteilen, die in einer Plantage oder einem Forst geschlagen wurden, zu Orten der weiteren Verarbeitung

Bergbau

  • Kohlebergbau
  • Öl- und Gasförderung
  • Metallerzbergbau
  • Baumaterialgewinnung
  • Abbau anderer nicht-metallischer Mineralien und Steinbrüche
  • Erkundungsarbeiten
  • Erbringung von Dienstleistungen für den Bergbau

Baugewerbe

  • Wohnungsbau
  • Wirtschafts- und Gewerbebau
  • Schwermaschinen- und Tiefbau
  • Bebauungsplanungs- und Standortvorbereitungsdienstleistungen
  • Dienstleistungen im Bereich der Haus- und Gebäudetechnik
  • Montage- und Installationsleistungen
  • Ausbauarbeiten
  • Sonstige Leistungen im Baugewerbe

Was gilt als ländliches Australien für ein zweites Working Holiday Visum?​

Folgende Bundesstaaten und Territorien gelten vollständig als ländliches Gebiet:

  • Northern Territory
  • South Australia
  • Tasmanien

In folgenden Bundesstaaten gelten die jeweils angegebenen Postleitzahlenbereiche als ländliche Gebiete​

New South Wales

  • 2311 - 2312
  • 2328 - 2411
  • 2420 - 2490
  • 2536 - 2551
  • 2575 - 2594
  • 2618 - 2739
  • 2787 - 2898

Queensland

  • 4124 - 4125
  • 4133
  • 4211
  • 4270 - 4272
  • 4275
  • 4280
  • 4285
  • 4287
  • 4307 - 4499
  • 4510
  • 4512
  • 4515 - 4519
  • 4522 - 4899

Victoria

  • 3139
  • 3211 - 3334
  • 3340 - 3424
  • 3430 - 3649
  • 3658 - 3749
  • 3753
  • 3756
  • 3758
  • 3762
  • 3764
  • 3778 - 3781
  • 3783
  • 3797
  • 3799
  • 3810 - 3909
  • 3921 - 3925
  • 3945 - 3974
  • 3979
  • 3981 - 3996

Western Australia

  • 6041 - 6044
  • 6055 - 6056
  • 6069
  • 6076
  • 6083 - 6084
  • 6111
  • 6121 - 6126
  • 6200 - 6799

Wie wird die Arbeitsdauer von 3 Monaten genau berechnet?

Um für ein zweites Working Holiday Visum berechtigt zu sein, muss man für mindestens für drei Monate in den oben genannten Regionen und Tätigkeiten gearbeitet haben. Angerechnet wird bezahlte Vollzeitarbeit zu branchenüblichen Verhältnissen. Wer nur Teilzeit gearbeitet hat, muss dies auf eine Vollzeitstelle umrechnen.

Dies muss nicht am Stück und auch nicht für ein und denselben Arbeitgeber gewesen sein, man kann hier mehrere Jobs zusammennehmen. Solange man in Summe auf mindestens 88 Kalendertage kommt, gilt dieses Kriterium als erfüllt.

Bei der Berechnung muss man genau darauf achten, wie der Arbeitsvertrag gestaltet ist und wie die branchenüblichen Regelungen sind. Denn unbezahlte Tage dürfen nicht in die Berechnung miteinbezogen werden. Werden also z.B. Feiertage, Krankheitstage oder Tage an denen man wegen schlechten Wetters nicht arbeiten konnte, nicht bezahlt, dürfen diese nicht angesetzt werden.

Im Zweifel empfiehlt es sich, lieber ein paar Tage mehr dran zu hängen um auf Nummer sicher zu gehen um nicht zu riskieren, dass der Visumsantrag abgelehnt wird.

Wie wird der Nachweis erbracht?​

Akzeptiert werden folgende Nachweise:

  • Verdienstbescheinigungen
  • Lohnzettel
  • Steuererklärungen
  • Arbeitgeberbestätigungen
  • Formblatt 1263 Working Holiday visa: Employment verification (Optional)
  • sowie andere Unterlagen die Name und Kontaktdaten des Arbeitgebers sowie den Zeitraum der Beschäftigung enthalten.

Die wichtigsten Voraussetzungen auf einen Blick:

  • Gültiger Reisepass
  • Ggf. Gesundheitsnachweis oder Nachweis einer Auslandskrankenversicherung (abhängig von Herkunftsland und Alter des Antragstellers)
  • Nachweis ausreichender finanzieller Mittel zur Finanzierung des Besuches (auf Verlangen)
  • Nachweis, dass es sich um einen zeitlich befristeten Aufenthalt/Besuch handelt
  • Keine offenen Schulden gegenüber der australischen Regierung
  • Keine Aufhebung eines australischen Visums in der Vergangenheit

Gültigkeit und wesentliche Auflagen:

  • Temporäres Visum für Aufenthalte bis zu 12 Monaten (je nach Reisezweck)
  • Für private und geschäftliche Aufenthalte in Australien
  • Besuch von Kursen und Fortbildungen unter 3 Monaten Dauer erlaubt
  • Keine Arbeitserlaubnis
  • Reisen zum Zweck geplanter medizinischer Behandlungen sind ausgeschlossen

Das Working Holiday Visum kann von Personen zwischen 18 und 30 Jahren beantragt werden (für irische und kanadische Staatsbürger ist dies bis 35 Jahre möglich), die die Staatsbürgerschaft eines der folgenden Working Holiday berechtigten Länder besitzen. Berechtigte Länder sind Deutschland, Belgien, Kanada, Dänemark, Finnland, Frankreich, Italien, Norwegen, Schweden, Niederlande, Irland, Großbritannien, Estland, Japan, Malta, Hong Kong, Zypern, Korea und Taiwan.

Dieses Visum ist ab Einreise 12 Monate gültig. Die Einreise muss innerhalb von 12 Monaten nach Erteilung des Visums erfolgen. 

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Let’s face it, no look is really complete without the right finishes. Not to the best of standards, anyway (just tellin’ it like it is, babe). Upgrading your shoe game. Platforms, stilettos, wedges, mules, boots—stretch those legs next time you head out, then rock sliders, sneakers, and flats when it’s time to chill.

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