Heike & Conner – Der Weg in die alte neue Heimat

Visapath client story · Rheinland-Pfalz / Hessen → Queensland

Ein Neuanfang mit Risiko

Gemeinsam mit Visapath beantragte er Ende 2020 das Resident Return Visa (RRV).

Zwei Monate später kam dann auch schon die freudige Nachricht: genehmigt. „Das war ein Wahnsinnsmoment. Ich hab gar nicht damit gerechnet, dass es so schnell geht.“

Damit war der Weg zurück nach Australien für ihn offen. Nun musste Conner nur noch eine Person überzeugen: seine Partnerin Heike. Sie war noch nie länger in Australien gewesen, kannte das Land nur von einem gemeinsamen Urlaub.

Trotzdem sagte sie Ja – zu Conner, zu Australien und zu einem Neuanfang am anderen Ende der Welt.

Als Conner 2020 den Entschluss fasste, nach Australien zurückzukehren, war das kein spontaner Gedanke, sondern das Wiederaufgreifen eines alten Kapitels. Er war als Kind bereits dort aufgewachsen, hatte aber als junger Erwachsener mit seiner Familie Deutschland zu seinem neuen Zuhause gemacht.

Trotzdem ließ ihn Australien nie ganz los. „Ich hab mich hier einfach immer zu Hause gefühlt“, erzählt er. Nach dem Abschluss einer Ausbildung und dem Sammeln erster Berufserfahrung in Deutschland reifte der Entschluss: Er wollte zurück.

Doch es war unklar, ob er seine Permanent Residency überhaupt zurückbekommen würde. „Ich wusste, dass es schwierig werden könnte. Es war schon ein Risiko.“

Auf einen BlIck

Zeitschiene

2020 → 2023

Ort

Brisbane, Queensland, Australia

Status

Permanent Resident mit
Resident Return Visa (Conner)
Partner Visa (Heike)

Ein Umzug mitten in der Pandemie

Heikes Weg war nicht einfach. 2021 galten strenge COVID-Einreisebestimmungen, und Australien hatte seine Grenzen weitgehend geschlossen. Eine Einreise war damals nur mit einer Ausnahmegenehmigung möglich. „Ich hab in der Zeit so viele Geschichten gelesen, wo Leute geschrieben haben: Wir dürfen unsere Familie nicht sehen.

Gerade in dieser Phase war die Unterstützung durch Visapath entscheidend. „Ihr habt mich bestärkt, nicht aufzugeben. Ich war wirklich kurz davor zu sagen: Das bringt alles nichts. Aber ihr habt mir erklärt, was gebraucht wird, welche Nachweise wichtig sind. Ohne das hätte ich wahrscheinlich nicht weitergemacht.“

Schließlich wurde die Travel Exemption genehmigt, und kurz nach Weihnachten durfte sie endlich zu Conner nach Australien. Allerdings waren zwei Wochen Quarantäne inklusive. „Ich bin da jemand, der sich einfach mit Situationen abfindet.

Ich hab mir das Beste draus gemacht: gegessen, geschlafen und gewartet. Aber das war’s wert.“

Ein neuer Beruf, ein neues Leben

Conner begann ein Ausbildung in Landscape Construction, um auf seine deutsche Ausbildung aufzubauen.

Nach der Ankunft in Brisbane stand für Heike fest: Wenn schon ein Neuanfang, dann richtig. In Deutschland arbeitete sie im Büro, in Australien wollte sie etwas ganz anderes machen.

Sie entschied sich für ein Student Visa und schrieb sich für ein Certificate of Horticulture ein, absolvierte den Kurs und begann kurz darauf bei einem Gartenbauunternehmen zu arbeiten.

„Ich hätte in Deutschland niemals einen neuen Beruf ausprobiert. Aber hier war das irgendwie selbstverständlich. Ich arbeite jetzt draußen in der Natur. Das gibt mir total viel.“

Der neue Lebensstil gefiel Heike, und sie entschied sich für den nächsten Schritt: Im Juni 2023 beantragte sie das Partnervisum. Nur sechs Wochen später erhielt sie ihre dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung. „Da war das Gefühl: Jetzt sind wir angekommen.“

Arbeiten und Leben neu gedacht

Conner arbeitet weiter in einem Handwerksberuf in Australien. Er hat sich vom Azubi zum Vorarbeiter in seinem damaligen Ausbildungsbetrieb in Brisbane entwickelt.

Das Arbeitsumfeld schätzt er sehr und erlebt es als offener und respektvoller als in Deutschland.

„Ich verdiene hier als Vorarbeiter mehr als früher als Bauleiter in Deutschland. Aber es ist nicht nur das Geld. Es ist einfach die Art, wie man miteinander umgeht. Mein Chef hat mich neulich angerufen und gesagt: Mach morgen einen halben Tag frei – bezahl dich trotzdem voll. So was passiert dir in Deutschland nicht. Das ist ein ganz anderes Miteinander.“

Für beide ist Australien ein Ort geworden, an dem Arbeit und Leben besser im Gleichgewicht stehen. „Hier ist alles weniger durchgetaktet“, sagt Heike. „Du kannst mal was ausprobieren, ohne dass gleich alles davon abhängt. Das macht das Leben leichter.“

Auch Heike hat ihren Career Change nicht bereut und genießt die Arbeit in der Natur. Sie fügt hinzu: „In Deutschland hatte ich oft das Gefühl, ich arbeite auf den nächsten Urlaub hin. Hier ist das anders. Ich genieße jeden Tag, auch ohne dafür Urlaub haben zu müssen. Es fühlt sich einfach freier an.“

Zwischen City und Sunshine

Heute leben die beiden in Brisbane. Mittlerweile fühlen sie sich dort fest verwurzelt. 

„Wir lieben Brisbane“, sagt Heike. „Du hast hier alles: Großstadtflair, Strände, Natur. Und trotz allem ist es nicht so stressig.“

In ihrer Freizeit genießen sie das vielfältige kulturelle Angebot: Live-Musik am Wochenende, kleine Festivals in den Parks, Ausstellungen oder Open-Air-Kino im Sommer. „Viele Sachen sind kostenlos oder supergünstig. Das finde ich großartig“, erzählt Heike.

Und auch der Alltag hat seine angenehmen Seiten: „Der öffentliche Nahverkehr ist günstiger, manchmal sogar kostenlos an Wochenenden. Das macht das Leben hier echt entspannt.“

Manchmal fahren sie spontan an die Sunshine Coast oder an einen See in der Nähe. Einfach raus, ohne großen Plan. „Das ist das, was ich an Australien am meisten mag“, sagt Conner. „Du musst nichts Großes unternehmen, um dich frei zu fühlen.“

Ein Zuhause mit Garten und Zukunftsplänen

Vor ein paar Wochen folgte der nächste Meilenstein: das erste eigene Haus. „Ich hätte in Deutschland nie gedacht, dass ich mal ein Haus besitzen würde“, sagt Heike stolz. „Hier war das auf einmal möglich.“

Das neue Haus liegt etwas außerhalb, mit Garten, Platz für Gäste und genug Raum für Zukunftspläne. „Wir wollen uns das schön machen, vielleicht irgendwann einen Pool anlegen. Für uns ist das kein Investmentobjekt, sondern unser Zuhause.“

Mit Unterstützung durchs Visum-Labyrinth

Visapath begleitete sie durch alle Phasen, angefangen bei Conners RRV über Heikes Travel Exemption und Studentenvisum bis hin zum Partner- und PR-Antrag. Die Entscheidung für professionelle Unterstützung empfinden sie rückblickend als entscheidend.

„Ohne die Unterstützung hätten wir das nicht geschafft“, sagt Heike. „Gerade bei der Travel Exemption wusste ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Ihr habt genau gesagt, welche Nachweise ich brauche, was Sinn macht, und wart immer erreichbar. Das hat die Angst genommen.“

Auch Conner erinnert sich: „Ich bin ja eher der Macher, aber bei dem Papierkram wollte ich nichts falsch machen. Es war so viel entspannter, jemanden an der Seite zu haben, der das regelmäßig macht.“

Ein Blick nach vorn

Australien ist für beide längst mehr als nur ein Wohnort geworden. Es ist ihr Zuhause. „Ich vermisse Freunde und Familie, klar“, sagt Heike. „Aber ich würde nicht zurück nach Deutschland gehen wollen. Hier habe ich einen Beruf, der mich glücklich macht. Das hätte ich dort nie gehabt.“

Die nächsten Schritte sind schon geplant: Anfang kommenden Jahres wollen Heike und Conner die australische Staatsbürgerschaft beantragen.

Bis dahin genießen sie das, was sie sich gemeinsam aufgebaut haben: Sonne, Gartenarbeit, gute Freunde und ein Leben, das sich richtig anfühlt.

„Wir haben einfach Glück gehabt, aber auch das Richtige getan“, sagt Heike.

Und Conner ergänzt: „Hier zu leben fühlt sich einfach richtig an.“

Interview mit Heike & Conner

Welche Tipps würdet ihr anderen mitgeben, die über eine Auswanderung nachdenken?

Heike: „Ich glaube, es ist einfach wichtig, offen zu sein und sich darauf einzulassen, dass manche Dinge auch anders funktionieren. Nicht immer alles mit Deutschland zu vergleichen.“

Conner: „Und wenn man’s ernst meint: holt euch professionelle Hilfe. Spart nicht am Visum, das ist es nicht wert.“

Wie war die Zusammenarbeit mit Visapath für euch?

Heike: „Wir wussten immer, wo wir stehen. Ihr wart ehrlich und transparent, habt gesagt, was möglich ist und was nicht. Das hat so viel Druck  genommen, und man hat sich gut versorgt gefühlt.“

Conner: „Ich fand’s einfach gut, dass man nicht im Dunkeln tappt. Du musst dich nicht in irgendwelchen Foren mit anderen austauschen, die es auch nicht besser wissen. Man weiß: Da sitzt jemand, der Ahnung hat. Das war das Beste, was wir machen konnten.“

Welcher Moment ist euch bei eurem Weg nach Australien besonders in Erinnerung geblieben?

Heike: „Definitiv die Zeit mit der Travel Exemption. Das war schon frustrierend. Aber dann kam die E-Mail, dass ich fliegen darf. Da hab ich echt gezittert. Das war so ein Moment, den vergisst man nicht.“

Conner: „Bei mir war’s die E-Mail mit der Genehmigung vom Resident Return Visum. Ich hab sie dreimal gelesen, weil ich’s nicht glauben konnte. Da war klar: Jetzt passiert’s wirklich.“

Wie war das Studium in Australien für dich, Heike?

„Anstrengend am Anfang: Alles auf Englisch, viele Assessments. Ich hab nach der Schule oft noch echt lange gelernt. Aber es war eine gute Erfahrung. Ich hab tolle Leute kennengelernt, von 17 bis 50 Jahren – total gemischt. Und ich hab endlich das Gefühl gehabt, wieder eine Aufgabe zu haben.“

Für dich, Heike, war Australien, neu. Wie war es für dich, in Australien Anschluss zu finden?

„Am Anfang war es schon schwer, Anschluss zu finden. Ich dachte, das geht schneller. Aber irgendwann merkt man: Man muss einfach aktiv werden, sich öffnen, Leute ansprechen, mitmachen. Jetzt haben wir Freunde, gute Jobs und fühlen uns angekommen.“

Was schätzt ihr besonders am Leben in Australien?

Heike: „Auf jeden Fall das Wetter – und dass die Menschen so freundlich sind. Selbst wenn’s mal oberflächlich ist, die Stimmung ist einfach positiver.“

Conner: „Die Arbeit hier ist entspannter. Es ist mehr ein Geben und Nehmen. Und als Handwerker bist du nicht schlecht bezahlt. Ganz anders als in Deutschland.“

Was vermisst ihr an Deutschland?

Heike: „Die langen Sommerabende. Hier in Queensland wird’s so früh dunkel. Das fehlt mir echt.“

Conner: „Brot. Ganz klar Brot. Und vielleicht das Gefühl, einfach mal ins Auto zu steigen und nach Prag oder Kroatien zu fahren. In Europa war alles näher dran.“

Heikes VISA PATH

Schritt 1

Visitor Visa

(subclass 600)

Schritt 2

Student Visa

(subclass 500)

Schritt 3

Partner Visa

(subclass 820 & 801)

CONNERS VISA PATH

Step 3

Resident Return Visa

(subclass 155)

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