Wenn es ein Neuseeland gibt, das sich besonders hartnäckig in Reisekatalogen und Auswanderungsträumen hält, dann ist es wahrscheinlich die Südinsel.

Schneebedeckte Berge spiegeln sich in türkisfarbenen Seen, einsame Straßen führen durch weite Landschaften und hinter der nächsten Kurve wartet wahlweise ein Gletscher, ein Fjord oder eine Weinkellerei.

Das alles gibt es tatsächlich.

Wer allerdings nicht nur drei Wochen Urlaub machen, sondern auf der Südinsel leben und arbeiten möchte, stellt schnell fest, dass hinter den spektakulären Landschaften ein erstaunlich vielseitiger Wirtschafts- und Lebensraum steckt.

Christchurch ist eine echte Großstadt und eines der wichtigsten Wirtschaftszentren Neuseelands. Canterbury gehört zu den bedeutendsten Agrarregionen des Landes. Marlborough ist international für seine Weinindustrie bekannt, Dunedin ist Universitäts- und Gesundheitszentrum und rund um Queenstown und Wānaka wachsen Bevölkerung, Bauwirtschaft und Infrastruktur seit Jahren.

Die Südinsel ist also weit mehr als der landschaftlich schönere Teil einer Neuseelandreise.

Für manche Auswanderer könnte sie genau der richtige Ort zum Leben sein.

Die Südinsel auf einen Blick

Die Südinsel ist flächenmäßig größer als die Nordinsel, hat aber nur einen Bruchteil ihrer Bevölkerung.

Das merkt man ziemlich schnell.

Außerhalb Christchurchs gibt es kaum größere Ballungsräume. Orte mit 30.000 oder 50.000 Einwohnern können bereits wichtige regionale Zentren sein. Dazwischen liegen teilweise enorme Entfernungen und sehr dünn besiedelte Landschaften.

Für Menschen, die aus dicht besiedelten Regionen Deutschlands kommen, kann genau das einer der größten Reize sein.

Es bedeutet aber auch: Der Arbeitsmarkt ist regionaler.

Wer einen sehr spezialisierten Beruf ausübt, sollte deshalb genau prüfen, in welcher Region entsprechende Arbeitgeber angesiedelt sind.

Christchurch und Canterbury – das wirtschaftliche Zentrum der Südinsel

Für viele Fachkräfte ist Christchurch der logischste Ausgangspunkt auf der Südinsel.

Die Stadt ist groß genug, um einen breit aufgestellten Arbeitsmarkt, Universitäten, Krankenhäuser, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und eine vielfältige Gastronomie zu bieten. Gleichzeitig bleibt sie im Vergleich mit Auckland relativ überschaubar.

Christchurch hat sich insbesondere seit den schweren Erdbeben von 2010 und 2011 stark verändert. Große Teile der Innenstadt wurden neu aufgebaut. Moderne Bürogebäude, neue öffentliche Einrichtungen und neue Wohnquartiere stehen neben historischen Gebäuden, Parks und traditionellen Wohnvierteln.

Wirtschaftlich ist Christchurch vielseitig.

Engineering und Construction spielen eine wichtige Rolle, ebenso Technologie, Produktion, Landwirtschaft und Agritech, Gesundheitswesen, Bildung und Professional Services.

Das Umland von Canterbury gehört gleichzeitig zu den produktivsten landwirtschaftlichen Regionen des Landes.

Gerade für Ingenieure, technische Fachkräfte, Handwerker und Beschäftigte im Bauwesen kann Christchurch deshalb sehr interessant sein.

Und dann ist da noch die Lage.

Die Strände liegen auf der einen Seite der Stadt, die Southern Alps auf der anderen. Skigebiete, Banks Peninsula und zahlreiche Wanderregionen sind für Wochenendausflüge problemlos erreichbar.

Wer berufliche Möglichkeiten einer größeren Stadt sucht, aber wegen der Natur nach Neuseeland möchte, findet hier eine ausgesprochen gute Kombination.

Nelson und Tasman – Sonne, Meer und kleinere Strukturen

Im Norden der Südinsel liegt Nelson.

Die Stadt ist deutlich kleiner als Christchurch, verfügt aber über eine gute regionale Infrastruktur und profitiert von einer landschaftlich ausgesprochen attraktiven Lage.

Der Abel Tasman National Park mit seinen goldenen Stränden und Buchten liegt praktisch vor der Haustür. Die Region gehört außerdem zu den sonnigeren Gegenden Neuseelands.

Wirtschaftlich spielen Horticulture, Lebensmittelproduktion, Forstwirtschaft, Fischerei, Tourismus und regionale Dienstleistungen eine wichtige Rolle.

Dazu kommen zahlreiche kleinere Unternehmen und eine lebendige Kunst- und Kreativszene.

Nelson eignet sich vor allem für Menschen, die bewusst keine Großstadt suchen. Dafür muss der eigene Beruf allerdings zum kleineren regionalen Arbeitsmarkt passen.

Marlborough – sehr viel mehr als Sauvignon Blanc

Direkt östlich von Nelson liegt Marlborough.

Wer schon einmal neuseeländischen Sauvignon Blanc getrunken hat, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit zumindest indirekt Bekanntschaft mit der Region gemacht.

Rund um Blenheim prägen Weinberge große Teile der Landschaft. Die Weinindustrie ist entsprechend ein zentraler Wirtschaftsfaktor.

Dabei geht es längst nicht nur um Winzer und saisonale Erntehelfer. Weinproduktion benötigt Fachkräfte in Technik, Maschinenbau, Labor und Qualitätsmanagement, Logistik, Vertrieb, Marketing und Export.

Daneben spielen Horticulture, Aquaculture und andere Primary Industries eine Rolle.

Picton im Norden der Region ist außerdem der Fährhafen für die Verbindung zwischen Süd- und Nordinsel.

Marlborough ist damit ein schönes Beispiel für eine kleinere neuseeländische Region, deren wirtschaftliche Bedeutung deutlich größer ist, als die Einwohnerzahl vermuten lässt.

Queenstown und Wānaka – Traumkulisse mit Realitätscheck

Es ist nicht schwer, sich in Queenstown zu verlieben.

Die Stadt liegt am Lake Wakatipu, umgeben von Bergen. Skifahren, Mountainbiking, Wandern, Jetboating und praktisch jede denkbare Outdoor-Aktivität gehören zum lokalen Lebensstil.

Wānaka bietet einige Kilometer weiter eine ähnliche Kulisse, wirkt etwas kleiner und ruhiger – wobei auch Wānaka in den vergangenen Jahren enorm gewachsen ist.

Für Auswanderer haben beide Orte allerdings einen großen Haken: sehr viele Menschen möchten hier leben.

Tourismus und Hospitality sind wichtige Arbeitgeber. Gleichzeitig sorgen Bevölkerungswachstum und Bautätigkeit für Beschäftigung in Construction, Trades, Engineering, Health, Education und verschiedenen Professional Services.

Wohnraum ist jedoch knapp und teuer.

Wer ein Jobangebot in Queenstown oder Wānaka bekommt, sollte deshalb nicht nur auf das Gehalt schauen, sondern frühzeitig prüfen, welche Unterkunft tatsächlich verfügbar und finanzierbar ist.

Traumhafte Aussicht ersetzt schließlich kein Schlafzimmer.

Dunedin – Universitätsstadt mit schottischen Wurzeln

Dunedin liegt an der Südostküste und unterscheidet sich deutlich von Queenstown oder Christchurch.

Die Stadt ist stark von der University of Otago geprägt. Studierende sind ein sichtbarer Teil des Stadtbilds, und Bildung, Forschung und Gesundheitswesen gehören zu den wichtigsten Wirtschaftsbereichen.

Architektonisch sind die schottischen Wurzeln vielerorts noch erkennbar. Das Zentrum ist kompakt, die Umgebung hügelig und die Otago Peninsula mit ihrer Tierwelt liegt direkt vor der Stadt.

Dunedin eignet sich insbesondere für Menschen aus Medizin, Bildung, Forschung und bestimmten Professional Services.

Auch für Familien kann die Stadt interessant sein: Sie verfügt über eine gute Infrastruktur, ohne die Größe oder Preise von Auckland zu erreichen.

Mit dem Klima muss man sich allerdings arrangieren. Dunedin ist deutlich kühler als viele Regionen der Nordinsel.

Central Otago – Seen, Berge, Wein und starkes Wachstum

Zwischen Queenstown, Wānaka und Dunedin liegt Central Otago.

Die Landschaft ist trockener und kontinentaler als in vielen anderen Teilen Neuseelands. Heiße Sommertage und kalte Winter sind hier keine Seltenheit.

Neben Tourismus spielen Weinbau, Horticulture und Landwirtschaft eine Rolle. Central Otago ist insbesondere für Pinot Noir bekannt.

Gleichzeitig sorgt das Wachstum rund um Queenstown und Wānaka für Beschäftigung in Construction, Infrastruktur und verschiedenen Dienstleistungen.

Für bestimmte Berufsprofile können kleinere Orte in dieser Region deshalb durchaus interessant sein.

Southland und Invercargill – Neuseelands tiefer Süden

Wer von Queenstown weiter nach Süden fährt, erreicht Southland.

Invercargill ist das wirtschaftliche Zentrum der Region und liegt fast am unteren Ende Neuseelands.

Hier wird es ländlicher, kühler und deutlich ruhiger.

Landwirtschaft und insbesondere Dairy Farming spielen eine große Rolle. Daneben gibt es Lebensmittelproduktion, Engineering, Trades, Gesundheitswesen, Bildung und regionale Dienstleistungen.

Southland wird vermutlich niemand wählen, der möglichst viele Großstadtangebote vor der Haustür haben möchte.

Wer Platz, kürzere Wege und eine kleinere Community sucht und einen passenden Job findet, kann die Region jedoch sehr schätzen lernen.

Ein weiterer Vorteil: Der Immobilien- und Mietmarkt kann im Vergleich zu touristischen Hotspots oder den großen Städten deutlich weniger angespannt sein.

Die West Coast – viel Landschaft, wenig Menschen

Die West Coast ist Neuseeland in seiner wohl wildesten Form.

Zwischen Southern Alps und Tasman Sea liegt ein langer, schmaler Landstreifen mit Regenwald, Bergen, Flüssen und Gletschern.

Die Bevölkerungsdichte ist extrem niedrig.

Größere Städte gibt es praktisch nicht. Greymouth, Hokitika und Westport sind kleine regionale Zentren.

Die Wirtschaft wird unter anderem von Tourismus, Landwirtschaft, Forstwirtschaft und anderen Primary Industries getragen.

Für die Jobsuche bedeutet das: Der Arbeitsmarkt ist klein.

Wer aber genau in einem gesuchten Beruf arbeitet oder bewusst einen regionalen Arbeitgeber sucht, findet hier einen Lebensstil, den es in Europa kaum noch gibt.

Einkaufszentrum und Oper sind vielleicht weit entfernt.

Ein fast leerer Strand dagegen nicht.

Klima auf der Südinsel

Über „das Klima der Südinsel“ zu sprechen, ist eigentlich kaum möglich.

Die Southern Alps teilen die Insel klimatisch.

An der West Coast fällt enorm viel Regen. Die Berge fangen feuchte Luftmassen ab, weshalb Orte auf der anderen Seite der Alpen teilweise deutlich trockener sind.

Christchurch und Canterbury haben warme Sommer, aber auch deutlich kühlere Winter als die nördlichen Regionen Neuseelands. Nachtfrost ist hier nichts Ungewöhnliches.

In Queenstown, Wānaka und Central Otago sind die Jahreszeiten noch ausgeprägter. Im Winter gehört Schnee zum Landschaftsbild.

Für viele deutsche Auswanderer ist das durchaus attraktiv.

Wer Australien wegen der extremen Sommerhitze ausschließt, aber trotzdem auf der Südhalbkugel leben möchte, könnte sich mit dem Klima der Südinsel sehr wohlfühlen.

Leben auf der Südinsel

Die Südinsel ist ideal für Menschen, die Raum mögen.

Das klingt banal, ist aber im Alltag spürbar.

Außerhalb einiger touristischer Zentren gibt es relativ wenig Verkehr. Landschaft beginnt häufig unmittelbar hinter dem Ortsrand. Häuser stehen großzügiger und Wochenendausflüge führen schnell in Gegenden, in denen kaum jemand unterwegs ist.

Der Lebensstil ist entsprechend outdoor-orientiert.

Im Winter geht es zum Skifahren, im Sommer zum Wandern, Mountainbiken, Kajakfahren oder Campen.

Christchurch, Dunedin oder Queenstown bieten selbstverständlich Restaurants, Kultur und Veranstaltungen. Wer allerdings aus Berlin, Hamburg oder Wien kommt, wird feststellen, dass das Angebot außerhalb der größeren Zentren deutlich überschaubarer wird.

Für die einen ist das ein Nachteil.

Für andere genau der Grund, hierherzuziehen.

Skifahren nach der Arbeit?

Man sollte mit neuseeländischen Lifestyle-Klischees vorsichtig sein.

Aber manche stimmen eben doch.

Rund um Queenstown und Wānaka ist Skifahren im Winter tatsächlich Teil des normalen Freizeitangebots. Auch von Christchurch aus erreicht man mehrere Skigebiete.

Im Sommer wechseln viele einfach das Sportgerät: Mountainbike, Wanderschuhe oder Kajak statt Ski.

Die Südinsel besitzt zehn der 13 Nationalparks Neuseelands. Berge und geschützte Naturgebiete sind also nicht irgendein kleiner Teil des Landes, sondern prägen große Flächen der Insel.

Was sollte man gesehen haben?

Eine vollständige Liste wäre schwierig.

Aoraki/Mount Cook und die Southern Alps gehören sicherlich dazu. Lake Tekapo und Lake Pukaki liegen auf dem Weg dorthin und liefern ziemlich genau die türkisfarbenen Bergsee-Bilder, mit denen Neuseeland weltweit wirbt.

Weiter südlich liegen Queenstown und Wānaka.

Noch weiter westlich beginnt Fiordland mit Milford Sound und Doubtful Sound.

Im Norden warten Abel Tasman und die Marlborough Sounds, an der Ostküste Kaikōura mit Bergen, Meer und einer außergewöhnlich reichen Tierwelt.

Und an der West Coast treffen Regenwald, Gletscher und Tasman Sea auf relativ engem Raum zusammen.

Wer auf der Südinsel lebt, hat also ein beneidenswertes Problem: Man muss sich entscheiden, wohin man am Wochenende fährt.

Wohnen und Lebenshaltungskosten

Auch die Südinsel ist nicht automatisch günstig.

Insbesondere Queenstown und Wānaka sind gute Beispiele dafür, dass eine kleine Stadt keineswegs niedrige Wohnkosten bedeutet.

Die hohe Nachfrage trifft dort auf ein begrenztes Wohnungsangebot.

Christchurch kann im Vergleich dazu trotz seiner Größe ein ausgewogeneres Verhältnis zwischen Arbeitsmarkt und Wohnkosten bieten.

In Dunedin, Invercargill oder kleineren Regionalzentren sieht die Situation wiederum anders aus.

Für potenzielle Auswanderer gilt daher dasselbe wie auf der Nordinsel: Nicht nur Gehälter vergleichen.

Entscheidend ist, was nach Miete, Transport und den tatsächlichen Lebenshaltungskosten übrig bleibt – und welcher Lebensstil dafür geboten wird.

Blick aus einem Wohnraum auf See und Berge in Queenstown

Arbeiten auf der Südinsel – welche Regionen passen zu welchem Beruf?

Christchurch und Canterbury verfügen über den breitesten Arbeitsmarkt der Südinsel. Engineering, Construction, Technology, Agriculture, Manufacturing, Health und Professional Services spielen hier eine wichtige Rolle.

Nelson und Tasman sind stärker von Horticulture, Food Production, Tourism, Forestry und regionalen Dienstleistungen geprägt.

Marlborough ist ein Zentrum für Wine, Horticulture, Production und Export.

Queenstown-Lakes bietet naturgemäß viele Jobs in Tourism und Hospitality, wächst aber auch in Construction, Trades, Health und Professional Services.

Dunedin ist insbesondere für Health, Education, Research und Professional Services interessant.

Southland ist stark landwirtschaftlich geprägt und bietet entsprechende Möglichkeiten in Dairy, Engineering, Trades und Food Production.

Der entscheidende Punkt ist: Auf der Südinsel kann die richtige regionale Jobsuche wichtiger sein als auf der Nordinsel.

Ein Arbeitgeber in Christchurch hilft wenig, wenn man unbedingt in Queenstown wohnen möchte – rund 480 Kilometer Entfernung lassen sich auch in Neuseeland nicht wegdiskutieren.

Und wie sieht es mit dem Visum aus?

Auch für die Südinsel gibt es kein eigenes Regionalvisum.

Das ist ein wichtiger Unterschied zu Australien, wo beispielsweise South Australia, Western Australia oder Tasmania eigene State-Nomination-Programme betreiben können.

In Neuseeland gelten die wichtigsten Fachkräfte- und Residence-Pathways landesweit.

Für viele Auswanderer ist trotzdem der Arbeitgeber der zentrale Baustein.

Ein qualifiziertes Jobangebot kann beispielsweise für die Skilled Migrant Category oder einen Green List Pathway entscheidend sein. Die aktuelle Skilled Migrant Category bietet drei unterschiedliche Wege: Points-based, Skilled Work Experience sowie Trades and Technician. Die Green List unterscheidet weiterhin zwischen Tier-1-Berufen mit einem möglichen Straight-to-Residence-Weg und Tier-2-Berufen mit einem Work-to-Residence-Weg. Immigration New Zealand

Deshalb gehört für uns zu einer sinnvollen Neuseeland-Strategie immer beides:

Passt Ihr Profil grundsätzlich zu einem Visa Pathway – und wo gibt es tatsächlich einen Arbeitsmarkt für Ihren Beruf?

Unsere ausführliche Übersicht zu den Fachkräfte- und Residence-Optionen finden Sie hier:

Visa für Auswanderer und Expats in Neuseeland

Für erfahrene Unternehmer und Senior Manager kann daneben auch ein Business Pathway interessant sein. Auf Visapath gibt es hierzu bereits einen ausführlichen Beitrag zum Business Investor Work Visa. Visapath

Business Investor Work Visa Neuseeland

Südinsel oder Nordinsel?

Wer möglichst viele Arbeitgeber, internationale Unternehmen und einen großen Arbeitsmarkt sucht, wird häufig zuerst auf der Nordinsel landen.

Aber „mehr Jobs“ bedeutet nicht automatisch „bessere Option“.

Ein Civil Engineer kann in Christchurch hervorragende Möglichkeiten finden. Eine medizinische Fachkraft kann in Dunedin oder einem Regionalzentrum gesucht werden. Ein Techniker mit Erfahrung in Food Production oder Agriculture kann in Canterbury oder Southland besser zum lokalen Bedarf passen als zu einem Job in Auckland.

Und wer seinen Beruf relativ flexibel ausüben kann, entscheidet möglicherweise ganz anders und stellt Lebensstil, Wohnort und Familie stärker in den Vordergrund.

Deshalb lohnt es sich, beide Inseln nicht als Konkurrenz zu betrachten.

Die sinnvollere Frage lautet:

Wo passen Beruf, Visum und das Leben, das Sie in Neuseeland führen möchten, am besten zusammen?

Bereit für den nächsten Schritt?

Ob Nord- oder Südinsel: Die schönste Region hilft wenig, wenn der passende Visaweg fehlt.

Umgekehrt muss man sich aber auch nicht ausschließlich nach dem Visum richten. Häufig gibt es mehrere mögliche Strategien – und damit auch unterschiedliche Optionen bei Arbeitgebern und Wohnorten.

In einer individuellen Erstberatung schauen wir uns deshalb nicht nur eine einzelne Visakategorie an, sondern Ihr gesamtes Profil und Ihre langfristigen Ziele in Neuseeland.

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